Mit BASTA auf Tour...
19. - 25.04.2008

 

19.04.2008 - Kiel

Am Samstag Morgen machten wir uns bei gutem Wetter auf den Weg nach Kiel, wo wir BASTA treffen sollten, die von den Fernsehaufnahmen aus Baden-Baden kamen.

Gegen 16.00 Uhr waren wir dann wirklich alle da - die Jungs machten Soundcheck und wir bauten den Merchandising-Stand auf. Danach plauderten wir ein wenig mit dem Veranstalter, der für uns das Geheimnis lüftete, wo das Kieler Schloss ist. Diese Halle sieht von außen ja nun nicht gerade nach Schloss aus, fanden wir...

Konnte auch nicht so aussehen, denn von dem Schloss stehen nur noch die Grundmauern, auf denen ein Kulturzentrum errichtet worden ist und das trägt jetzt den Namen "Kieler Schloss"!

 

 

 

Die Halle war schon seit Monaten absolut ausverkauft, so dass wir uns zwei Plätze an der Seitenbühne suchten. Von hier aus hatten wir nicht nur eine spannende Sicht auf BASTA, sondern auch die 1200 Besucher bestens im Blick. Und über die staunten wir schon vor Beginn des Konzertes, denn als die Jungs auf die Bühne kamen, wurden sie von frenetischem Vorab-Applaus begrüßt, der gar nicht enden wollte...

Bis "Disco" ging das Konzert dann schließlich seinen für uns gewohnten Gang...

 

 

 

Bei "Disco" schleuderte Werner schwungvoll den Stuhl zurück - so schwungvoll, dass nicht nur der Stuhl wie gewollt umkippte, sondern auch noch den dahinter stehenden Mikroständer von William erwischte und umwarf. Dabei ging der Mikrohalter zu Bruch.

Andreas versuchte ihn während der nächsten Ansage zu reparieren, hatte aber nicht das nötige Werkzeug. Nach dem nächsten Lied kam er zu uns und bat uns, einen der Techniker zu suchen, um das Ganze reparieren zu lassen. Zum Glück brauchten sie die Mikroständer erst nach der Pause wieder... ;-)

In der Pause waren wir schwer beschäftigt, um alle Wünsche nach CDs, T-Shirts und Tassen zu erfüllen. Danach unternahmen wir einen Ausflug in den Rang, um zumindest ein paar Fotos zu schießen, auf denen BASTA auch mal von vorne zu sehen ist.

 

 

 

Zeitgleich zum Konzert lief das DFB-Pokalendspiel. Thomas verkündete schon im Konzert immer wieder den Spielstand, nach dem Konzert ging der Service noch ein bißchen weiter: Die Jungs hatten tatsächlich einen Mini-Fernseher organisiert, so dass die letzten Minuten der Verlängerung live am CD-Stand verfolgt werden konnten!

Werner und Martin starteten gleich nach dem Afterglow in Richtung Köln, wir anderen fuhren ins Hotel. Sonntag Morgen nach dem Frühstück trennten sich unsere Wege dann: Die Jungs fuhren nach Hause, wir lassen das Konzert in Essen am Montag aus und gönnen uns zwei Tage Urlaub in Wismar, bevor wir Dienstag in Potsdam wieder dazustoßen.

Wir haben übrigens in Kiel diesmal nicht einen Tropfen Regen erlebt. - Wer das jetzt nicht erwähneswert findet, der sollte noch einmal einen Blick auf diesen Bericht werfen... :-)

 

 

20. + 21.04.2008 - Wismar

2 Tage Urlaub an der Ostsee - und das bei solchem Wetter!!!!

Morgen nach dem Frühstück geht es nach Potsdam.

 

 

 

22.04.2008 - Potsdam

Wenn man auf den Nikolaisaal zugeht, erwartet man mindestens einen prachtvollen Rokkoko- oder Barocksaal... Aber schon das Foyer ist total modern und kühl, fast steril. Der Saal selber motivierte William zu einer Diskussion über die Schönheit der Polsterbezüge (beige mit schwarzen Blumen), aber man konnte sich nicht einigen.

Das Konzert begann wie immer mit Mexico, vor nicht ganz ausverkaufter Halle. Highlights waren z.B., dass bei der Ansage "physisch - körperlich" kaum Reaktion erfolgte... oder dass Julias Hintern diesmal heißer als der ganze Stuhl war. :-)

 

 

 

Nach dem Konzert gab es wie gewohnt erst die Verlosung. Im Afterglow sang BASTA dann "Dancing Queen". Nachdem zahlreiche Autogramm- und Fotowünsche erfüllt waren, kamen die Mitglieder einer lokalen Acappella-Gruppe mit dem Vorschlag auf BASTA zu, ein Lied gemeinsam zu singen. Zu zehnt sagen sie "Das hässlichste Mädchen der Welt".

 

 

23.04.2008 - Dresden

Auf der Fahrt nach Dresden mutierte René zum tapferen Schneiderlein und schwang eifrig die Nähnadel. Er hatte sich in Hamburg mit Seefahrerklamotten eingedeckt und nutzte die Reise, um den Saum umzunähen...

Die Zeit bis zum Soundcheck verbrachten die meisten bei einem Bummel durch die wunderschöne Altstadt. - Wir auch! Dabei liefen uns Thomas und René vor die Kamera. :-)

Werner trafen wir im "Alten Schlachthof" wieder. Er testete schon mal das Buffet, während Andreas auf der Bühne für den richtigen Ton sorgte.

 

 

 

Im gut besuchten "Alten Schlachthof" herrschte von Anfang an gute Stimmung. Als Andreas für "Disco" einen riesigen Sessel auf die Bühne schleppte, löste er wahre Lachsalven aus. Das gelang ihm kurz darauf zum zweiten Mal, als er für "Like a virgin" den gleichen Sessel wieder hereintrug...

Heiterkeitsanfälle nicht nur vor, sondern auch auf der Bühne gab es dann bei Thomas Ansage zu "Bratislava", als er sich heillos verhedderte, schließlich aufgab und meinte "Wir singen jetzt einfach!". So einfach war das allerdings nicht, weil seine vier Kollegen gerade damit beschäftigt waren, sich totzulachen. :-)

 

 

 

Nach dem Konzert standen die Autogrammjäger Schlange und der Gewinner der Tombola durfte sich eigentlich von Thomas Rama Lama Ding Dong wünschen, wünschte sich aber (erfolgreich) Maja.

Das Schild, das wir im Aufzug des Hotels entdeckten, wollten wir euch nicht vorenthalten - wir haben herzlich darüber gelacht! ;-)

 

 

24.04.2008 - Leipzig

Nach einem letzten Bummel durch Dresdens schöne Altstadt brachen wir nach Leipzig auf.

Das Gewandhaus haben wir erst nach der Show fotografiert, weil es abends beleuchtet sehr beeindruckend wirkt. Der Konzertsaal selber ist wie eine Philharmonie gestaltet, die Plätze hinter der Bühne waren abgesperrt. Dennoch fand das Konzert vor über 900 Leuten statt.

 

 

 

Bei "Glaubst du ich häng noch an dir" blieb einer der Papierschnipsel in Renés Haaren hängen, was William und Thomas sehr amüsierte. Sie diskutierten nach dem Lied darüber, ob man das merkt oder nicht, wenn einem Papier in den Nacken fällt und William probierte es aus... Er hob einen Schnipsel auf und warf ihn solange hoch, bis er in seinem Nacken landete. Ein ausgereiftes Fazit in dieser Sache blieb uns aber vorenthalten, weil sie so gekichert haben. :-)

 

 

 

Im Afterglow sang BASTA "Lara", was einen schönen Abschluss des Konzerts bildete.

Unsere Zeit reichte auch noch für ein wenig deutsche Geschichte : WIr haben uns in Leipzig unter anderem die Nikolaikirche (Montagsgebete vor der Wende; "Wir sind das Volk") und das Völkerschlachtdenkmal (Schlacht gegen Napoleon, im Jahre 1813) angeschaut.

BASTA bildet! ;-)

 

 

25.04.2008 - Arnsberg

Von einer Weltstadt in die andere... :-)

Die letzte Station unserer Tour mit BASTA war Arnsberg im Sauerland. Der Veranstaltungsort hieß dann auch folgerichtig so, nämlich "Sauerlandtheater".

Beim Soundcheck waren wir diesmal für ein paar Fotos dabei, haben aber leider vergessen, Werner zu fragen, ob diese Haltung nur zufällig oder vielleicht doch eine Yogafigur war... ;-)

 

 

 

Fast 600 Zuschauer fanden abends den Weg zum Konzert - Restplätze Fehlanzeige! Wir hockten wieder seitlich wie beim ersten Konzert der Tour in Kiel, diesmal allerdings nicht im Parkett, sondern auf dem Parkett.

Die Stimmung war vom ersten Stück an enorm. Von wegen "sture Sauerländer"! Dass "SOS" dreimal begonnen werden musste, weil immer jemand anderes auf der Bühne loskicherte, begeisterte alle nur noch mehr... Jeder Gag wurde belacht, jedes Lied mit reichlich Applaus belohnt und zum Schluß feierte der gesamte Saal die BASTA-Jungs mit Standing Ovations.

 

 

 

Unsere Tour-Zeit ist um, BASTA macht weiter in Siegen und Münster und...

Wir hatten jede Menge Spaß auf unserer Reise, haben viel gesehen und erlebt. Aber jeden Tag eine neue Stadt, eine neue Konzerthalle, ein neues Hotel, ein weiterer Auftritt - das ist auch echt anstrengend! Deswegen fällt es uns auch nicht allzu schwer, hier aus der Tour auszusteigen...

Was bleibt noch zu sagen? DANKE!

Und zwar an Mike, der das Konzert in Leipzig für BASTA fotografiert hat und uns netterweise mit den Bildern von Williams "Schnipselwerfaktion" versorgte und an René, der uns tagelang seinen Internetadapter geliehen hat, so dass wir euch immer zeitnah den Tourbericht online stellen konnten!

Maja und Dancing Queen